NLP-Trainerin erklärt Gruppe Neuro-Linguistisches Programmieren
Training

Was ist Training?

Ein Überblick

Beim Training geht es darum, gezielt eine bestimmte Fertigkeit der Klienten zu stärken und in ihr tägliches Handeln zu integrieren. Dies kann entweder fachbezogen im Berufskontext stattfinden oder auch im privaten Kontext – z.B. im Bereich Problembewältigung. In den meisten berufsbezogenen Trainings entscheidet der Arbeitgeber, dass ein Training für die Mitarbeiter seines Betriebs sinnvoll ist. Populär sind beim Training vor allem die folgenden Arten:

  1. Fachtraining: im Rahmen eines professionellen/beruflichen Trainings werden Fähigkeiten vermittelt, die für Arbeitsgeber und Arbeitnehmer Vorteile im Berufsalltag nach sich ziehen
  2. Verhaltenstraining: fokussiert sich entweder auf zu erlernende Kompetenzen z.B. im sozialen Bereich oder auf kontraproduktive Verhaltensweisen, die es zu verbessern gilt
  3. Mentales Training: beim mentalen Training steht das Innenleben des Klienten im Vordergrund – gefördert werden vor allem Bereiche wie Selbstvertrauen oder Durchsetzungsvermögen

Im Gegensatz zum Coaching erfolgen Trainings in den meisten Fällen in Gruppen, da es weniger um individuelle Fähigkeiten geht, sondern vielmehr um erlernbare Fertigkeiten und Strategien.

 

Standards

Die Berufsbezeichnung des Trainers ist in Deutschland kein geschützter Titel. Somit wird dieses Berufsfeld auch nicht durch staatliche Einrichtungen auf Standards oder Qualifikationen geprüft. Um den Bereich des Trainings dennoch nach bestimmten Kriterien bewerten zu können, haben sich verschiedene Organisationen zusammengeschlossen, die die Qualität unterschiedlicher Trainingsangebote bewerten und für Klienten sichtbar machen. Zu diesen gehören unter anderem der Berufsverband für Training, Beratung und Coaching (BDVT), der Deutsche Verband für Coaching und Training e.V. (DVCT), der Berufsverband Training Organisationsberatung Coaching e.V. (T.O.C.) und der Bundesverband zertifizierter Trainer & Business Coaches e.V. (BZTB). 

 

Merkmale des Trainings

Obwohl es unterschiedliche Formen des Trainings gibt – und sich dieses auch je nach Trainer unterscheidet – sollte es für alle Angebote eine gemeinsame Basis geben. Noch mehr als beim Coaching geht es hier um die Vermittlung von Methodenkompetenzen, eine ausreichende Ausbildung in diesem Wissensbereich ist für den Trainer also unerlässlich.

Auch die Dynamik im Training ist eine andere als im Coaching, was sich nicht bloß aus den unterschiedlichen Teilnehmerzahlen ergibt. So herrscht im Training im Normalfall eine lehrende Atmosphäre, in welcher der Trainer den Klienten bestimmte Fähigkeiten und Strategien beizubringen versucht. Zwar werden die Einwände der Teilnehmer in Betracht gezogen, allerdings entscheiden diese nicht über den Kern der Trainingsinhalte.

Die Rolle der Teilnehmer ist es, sich aktiv mit den Trainingsinhalten auseinanderzusetzen und diese zu verinnerlichen. Um die Inhalte angemessen vermitteln zu können, ist es von hoher Bedeutung, dass der Trainer weitgefächerte Fähigkeiten und Qualifikationen besitzt. Neben seinen fachlichen Kenntnissen sollte er empathiefähig, kulturell und sprachlich gebildet sowie kommunikationsstark sein.

Wissenswertes

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