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Lesezeichen [ Info senden # QR-Code ] Mo 24 April 2017 03:28:36


 Pressespiegel
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NLP
- die "magische" Kurzzeittherapie

NLP - schon mal gehört? Mit dieser neuen Psycho-Methode lassen sich tatsächlich Zauberkräfte aktivieren, können wir über uns selbst hinauswachsen. Egal, ob es um die Bewältigung von Ängsten und gesundheitlichen Problemen geht oder auch "nur" darum, mehr Selbstsicherheit, Kommunikationsfähigkeit, Erfolg zu erlangen. Die NLP-Botschaft lautet: Wir können alles ändern, wenn wir nur wollen.

Marias schönste Wochen des Jahres haben begonnen. Der Flug in die Sonne ist gebucht. Aber sie hat Angst, wenn sie nur daran denkt - panische Angst. Den Gedanken an den dreistündigen Flug verdrängt sie bis zuletzt. Maria gehört zu den Menschen, die unerklärliche, irrationale Ängste in Situationen entwickeln, die für andere selbstverständlich sind oder sogar Spaß machen.
Die Zahl der Menschen, die eine Höhenphobie haben und wie Maria nicht (oder nur unter größtem psychischen Stress) ins Flugzeug steigen, auf Türmen, an Geländern oder Klippen stehen oder über eine Brücke fahren können, ist größer als man denkt.
Eine gewisse Erleichterung oder Hilfe für solchermaßen eingeschränkt lebende Menschen war bisher langwierig und (für die Kassen) zumeist sehr teuer.
Nun macht seit einigen Jahren eine Therapie von sich reden, die behauptet, solcherlei Probleme in kürzester Zeit lösen zu können: NLP. NLP-Therapeuten sagen, daß z.B. eine ausgewachsene Phobie für Freudianer eine Einnahmequelle von einigen Jahren bedeutet, für Verhaltenstherapeuten nur von 3 - 6 Monaten und für NLP-Praktiker mitunter eine Sache von 30 Minuten ist. Eine gewagte Behauptung oder Tatsache? Was ist das für eine neue Therapie und wie funktioniert sie?
NLP ist die Abkürzung für den Zungenbrecher "Neurolinguistisches Programmieren", was andeuten will, daß hier über das Nervensystem (und die fünf Sinne) und über sprachliche und nonverbale Kommunikationssysteme die Möglichkeit besteht, unser Verhalten und unseren Körper mit seinen unbewußten Programmen direkt zu verändern (neu oder umzuprogrammieren).
Wenn man sieht, hört und erlebt, wie NLP-Therapeuten arbeiten, so kommt man leicht ins Staunen und (Be-)Wundern. Diese unverschämte, fast spielerische Leichtigkeit der therapeutischen Vorgehensweise muß vor allem für Psychoanalytiker, bei denen unter 100 Stunden gar nichts geht, ein Greuel sein. Hier wird nicht monatelang exploriert, über Träume gesprochen oder die Beziehung zu den Eltern bis in die intimsten Details auseinandergenommen. Hier werden Muster, Strukturen und neurologische Abläufe des Problems direkt untersucht und auf oftmals frappante Weise verändert.
Aber es wird - so eine häufige Kritik - nicht nur am Symptom und der inneren Struktur des Problems, sondern bei Bedarf auch an und mit den emotionalen Verletzungen der Kindheit gearbeitet. Jedoch auch hier anders als üblich.

Verblüffende
Entdeckungen

Die Begründer des NLP Richard Bandler und John Grinder erklären ganz offen, daß sie den bekanntesten Star-Therapeuten wie Milton Erickson, Virginia Satir, Fritz Perls und Gregory Bateson jahrelang auf die therapeutischen Finger geschaut und durch genaue Beobachtung deren effektivsten Methoden und Kommunikationsmuster herausgefiltert haben.
Getreu einer ihrer zentralen Vorannahmen "Wenn jemand etwas tun kann, ist es möglich, dieses Verhalten zu »modellieren« und es jemand anderen zu lehren", haben sie NLP entwickelt. Und haben damit vielen professionellen Kommunikatoren, wie Lehrern, Managern, Politikern, Verkäufern und vor allem Therapeuten ein Instrumentarium an die Hand gegeben, mit dem sich auf vielerlei subtile und direkte Weise andere Menschen zu deren (aber auch eigenem Nutzen - siehe Werbung) beeinflussen lassen.
Was die beiden Begründer und die rasant wachsende NLP-Gemeinde in den letzten zwanzig Jahren Neues über die Funktionsweise menschlichen Verhaltens, den Ablauf unbewußter innerer Prozesse, Strategien und Metaprogrammen herausgefunden haben, ist wahrlich beeindruckend. Es ist für alle Bereiche, die zwischenmenschliche Kommunikation beinhaltet, von bisher noch unterschätztem Wert. NLPeutisches Wissen oder Know How kann sowohl von der Hausfrau (besonders der Mutter) als auch dem Manager hilfreich eingesetzt werden, vom Schüler aber auch dem Professor und vor allem auch vom Therapeuten.
Die stetig wachsende Anzahl von neuen NLP-Techniken bietet die Möglichkeit der Wahl aus einer scheinbar unerschöpflichen Methodentrickkiste, die zum Teil sehr subtil und meist für den Klienten gar nicht bewußt wahrnehmbar ist, da vieles aus der Hypnotherapie intergriert wurde.
Maria sitzt mittlerweile schweißgebadet auf dem Flughafen, als ein netter Herr mit ihr ein Gespräch beginnt. Ihre Nervosität entgeht ihm nicht und Maria gesteht ihm ihre kaum zu unterdrückende Angst vor dem Abflug. Der nette Herr lächelt geheimnisvoll, stellt sich als NLP-Therapeut vor und fragt, ob sie für ein kleines Experiment offen sei.
Maria ist alles recht und so bittet sie der Therapeut, sich entspannt hinzusetzen und sich vorzustellen, sie sitze in einem Kino, in dem gleich ein Film beginnt, in dem sie, Maria, in ein Flugzeug steigt und das Flugzeug abhebt. Alles Schritt für Schritt jedes Detail und die auftretenden Symptome der Leinwand-Maria beschreibend. Aus der imaginierten Distanz der 20. Reihe ihres Phantasiekinos ist das zu ihrem eigenen Erstaunen nicht so schwierig. Als nächstes soll sie sich vorstellen, daß genau das passiert, wovor sie am meisten Angst hat.
Wie bei solchen irrationalen Ängsten zu erwarten, passiert das nur mit einer statistisch sehr minimalen Wahrscheinlichkeit. Das Flugzeug gerät außer Kontrolle und stürzt ab - und mit ihm Maria. Es trudelt abwärts wird immer schneller und zerschellt krachend am Boden. Maria und alle Passagiere sind sofort tot. Stille. Ende des Filmes.
Während Maria schon tausend Mal unkontrolliert und zwanghaft sich Ähnliches vorgestellt hat, ist sie dieses Mal irritiert auch das Ende so deutlich vor sich zu sehen. Aber nun kommt erst das eigentlich Wirksame an der Technik, von der man noch nicht weiß, wieso sie so wirksam ist. Der Therapeut bittet Maria den Film nun rückwärts im Schnellauf abzuspulen und begleitet diese absurde Szene mit einem lustigen Ton.
Das Flugzeug setzt sich also wieder zusammen, steigt nach oben, fliegt und landet wieder rückwärts auf dem Flughafen und Maria steigt rückwärts aus. Für Maria eine komische Vorstellung, die leicht belustigend aber auch sehr entspannend wirkt.
Noch insgesamt fünfmal wiederholt sie diesen Film und wird von Mal zu Mal gelassener, dann bittet sie der nette Herr, jetzt in den Film einzusteigen und sich alles so vorzustellen, als ob sie das Ganze aus eigener Perspektive erlebe, also nicht nur von außen als Betrachterin.
Sichtlich entspannt kommt Maria zurück in die Gegenwart des Flughafens, wo gerade ihr Flug aufgerufen wird und ein schmunzelnd bis vor kurzem unbekannter netter Herr ihr einen guten Flug wünscht. Sie kann es noch gar nicht fassen und begibt sich aber ohne nennenswerte Angst zu ihrem Flugzeug.
Da der Mann ein guter NLP-Therapeut war, hat er Maria empfohlen noch ein paar Sitzungen nach ihrem Urlaub anzuschließen, da ihr das Symptom aus der Sicht des NLP einem (ursprünglich) guten Zweck dient. Es schützt vor oder verhindert zu einem bestimmten Zeitpunkt für die Person irgend etwas, was sie in der Situation nicht verkraften oder verarbeiten kann oder die Seele will der Person was mitteilen.
Nimmt man nun einfach das Symptom weg, so kann es passieren, daß ein anderes Symptom auftaucht oder das gleiche Problem nach einiger Zeit wieder kommt. Daher ist es immer sinnvoll, diesen Aspekt und die meist stärkeren Gefühle, die dahinter stehen, ebenfalls zu bearbeiten. Im Fall von Maria war es die panische Angst, die Kontrolle zu verlieren und völlig ausgeliefert zu sein, was sie des öfteren sehr schmerzlich in ihrer Kindheit erfahren mußte und unbewußt auf das Fliegen projiziert hatte. Je nachdem wie tief und schwerwiegend diese traumatischen Erfahrungen sind, dauert eine seriöse NLP-Therapie etwa 3 - 20 Sitzungen.
NLP ist überzeugt, daß alle Menschen die Fähigkeit besitzen, jede gewünschte Veränderung vorzunehmen. NLP ist in seiner ganzen Grundeinstellung optimistisch und positiv. Wenn wir mit einem unserer Verhalten nicht zufrieden sind, geht es darum herauszufinden, wie es funktioniert, um es dann so zu verändern, daß es nützlich oder angenehmer ist.
Dabei haben die NLP-Entwickler vielerlei Mechanismen unserer Psyche dechiffriert und sie nachvollziehbar und für jedermann anwendbar gemacht.

Andere Realität

Für NLP ist "die Intention allen Verhaltens positiv". Für jedes Verhalten gibt es einen Kontext, in dem es nützlich und sinnvoll ist (bzw. war). In der praktischen Konsequenz heißt das zum Beispiel, daß jedes (auch noch so unangenehme) Symptom oder jede zwanghafte Verhaltensweise grundsätzlich, bzw. ursprünglich eine positive Intention hat(te). Diese herauszufinden und Alternativen dazu zu entwickeln ist eine der möglichen Vorgehensweisen.
Daraus resultiert auch die Vorannahme: "Die Wahl, die ich treffe, ist immer die beste mir zu diesem Zeitpunkt zur Verfügung stehende. Allerdings heißt das nicht, daß es nicht noch bessere gibt."
Dabei zu helfen, ist die Aufgabe des NLP-Therapeuten.
Da wir in unseren oft unbewußten, in der Kindheit gelernten Verhaltensweisen keine Wahl haben, (weil wir sie als Kind real nicht haben), ist NLP daran interessiert, uns neue oder mehrere Wahlmöglichkeiten zu verschaffen.
Das geht soweit, daß neue Kindheitserinnnerungen installiert werden können, also z.B. traumatische Situationen im inneren Speicher umgewandelt werden.
NLP sagt: Jeder Mensch hat sein ganz individuelles Weltbild, d.h. seine "Karte der Realität", auf die er reagiert, wobei die aber nicht die Wirklichkeit ist.
NLP versteht sich als die Wissenschaft vom Verändern der Landkarte, damit das Individuum sich angemessener und optimaler in der Realität zurechtfinden kann bzw. schneller sein Ziel erreicht.
Um einen Menschen verändern oder beeinflussen zu können, ist es notwendig, ihm in seinem Modell der Welt zu begegnen. Um auf der gleichen "Wellenlänge zu schwingen", ist es dabei sehr hilfreich herauszufinden, ob der Gesprächspartner ein eher visueller, auditiver oder kinästhetisch, d.h. gefühlsmäßig wahrnehmender Typ ist. Ein geschulter NLP-Praktiker erkennt dies nach einigen Minuten an den Augenbewegungen und den benutzten Adjektiven und Verben in der Sprache, denn für den einen hört sich etwas gut an, für den anderen sieht es gut aus und für den nächsten fühlt es sich gut an.
Menschen gleichen Wahrnehmungstyps verstehen sich besser, denn sie nehmen die Welt ähnlich wahr. Diese Tatsache, die man auch bei Verliebten in der Ähnlichkeit der Sprache und im Verhalten beobachten kann, nutzen NLP-Therapeuten umgekehrt, um Vertrauen (Rapport) herzustellen.
Es gibt noch viele interessante Anwendungsgebiete für NLP wie zum Beispiel im Gesundheitsbereich, bei psychosomatischen Symptomen, in der Schule und im Prinzip überall, wo mit Menschen kommuniziert wird. "Die Handwerkskiste" und das Repertoire an Techniken scheinen unerschöpflich und wachsen ständig
Nichtsdestotrotz ist auch hier kritischer Verstand vor allem bei der Auswahl des Therapeuten oberstes Gebot. In kaum einem Psychosektor ist das Ausbildungsniveau so unterschiedlich und so uneinheitlich bezüglich der Qualifikation und der Maßstäbe wie hier.

David Luczyn
NLP Master-Practitioner

Literaturhinweise: Als Einführung empfiehlt sich: Anthony Robbins: "Das Powerprinzip", Heyne Tb. Alexa Mohl: "Der Zauberlehrling" und "Der Meisterschüler", Junfermann Verlag. J. O'Connor/J.Seymour: "NLP - Gelungene Kommunikation und persönliche Endaltung", VAK/Freiburg.


Quelle: BIO 96/4, S. 14-17.


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Der Inhalt dieser Seite wurde am 26.05.2016 um 09.45 Uhr aktualisiert.
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